Rouen – Geschichte, kleine Gassen und ganz viel Charme

Rouen ist für uns eine Stadt mit einem ganz besonderen Charme. Zwischen historischen Fachwerkhäusern, kleinen Gassen, gemütlichen Cafés und beeindruckenden Sehenswürdigkeiten gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken. Ein einziger Tag reicht kaum aus, um die Stadt wirklich in Ruhe kennenzulernen.

Besonders gerne schlendern wir durch die kleinen Straßen der Altstadt und stöbern in den vielen Geschäften. Dabei kommt man an einigen der bekanntesten Wahrzeichen Rouens vorbei – darunter die imposante Kathedrale Notre-Dame und der Gros-Horloge.

Der Gros-Horloge bei Tag und Nacht

Der Gros-Horloge mit seiner kunstvollen astronomischen Uhr gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Besonders am Abend, wenn die Straßen ruhiger werden und die Gebäude beleuchtet sind, entsteht hier eine ganz besondere Stimmung.

Wir lieben es, auch nachts durch Rouen zu laufen und uns die große Uhr anzusehen. Die historische Kulisse wirkt dann noch einmal völlig anders als am Tag.

Cafés und Restaurants

Für Katzenfreunde lohnt sich ein Besuch im Coffee Cat. In gemütlicher Atmosphäre kann man dort etwas trinken oder essen und dabei Zeit mit den Katzen verbringen – besonders für Kinder und Katzenfans ein schönes Erlebnis.

Wenn wir Lust auf asiatisches Essen haben, gehen wir gerne bei China Ramen essen. Rouen bietet außerdem viele weitere Restaurants und Cafés – von kleinen Adressen in der Altstadt bis zu Lokalen am Ufer der Seine.

Spaziergang an der Seine

Auch ein Spaziergang entlang der Seine gehört für uns zu einem gelungenen Tag in Rouen. Am Ufer kann man entspannt entlanglaufen, eine Pause einlegen oder etwas essen. Besonders am Abend gefällt uns die Atmosphäre dort sehr gut.

Kunst und Geschichte entdecken

Wer sich für Kunst interessiert, sollte das Musée des Beaux-Arts besuchen. Das Kunstmuseum besitzt umfangreiche Sammlungen mit Gemälden, Skulpturen und weiteren Kunstwerken. Darüber hinaus gibt es in Rouen zahlreiche weitere Museen und Orte, die sich mit der Geschichte der Stadt und Jeanne d’Arc beschäftigen.

Eine Stadt mit persönlicher Bedeutung

Rouen ist für mich nicht nur ein schönes Ausflugsziel. Hier befindet sich auch das Centre Henri-Becquerel, in dem ich während meiner Krebserkrankung behandelt werde. Dadurch ist die Stadt für uns mit ganz unterschiedlichen Gefühlen und Erinnerungen verbunden.

Vielleicht ist es gerade deshalb schön, Rouen nicht ausschließlich mit Klinikterminen zu verbinden. Wir entdecken gemeinsam die kleinen Gassen, besuchen Cafés, gehen essen und schaffen uns als Familie auch schöne Erinnerungen an diese Stadt.

Unser Fazit

Rouen verbindet Geschichte, Kultur, Shopping und Gastronomie auf eine ganz besondere Weise. Ob man durch die Altstadt schlendert, den Gros-Horloge bei Nacht betrachtet, ein Museum besucht oder an der Seine entlanggeht – hier ist für jeden etwas dabei.

Für uns reicht ein einzelner Tag kaum aus, um alles in Ruhe zu entdecken. Und genau deshalb kommen wir immer wieder gerne zurück.

Paris – beeindruckend, lebendig und manchmal ganz schön anstrengend

Paris ist riesig, laut und voller Menschen – beeindruckend, aber manchmal auch ganz schön anstrengend. Trotzdem fahren wir immer wieder gerne hin, denn in der französischen Hauptstadt gibt es unendlich viel zu entdecken und natürlich auch sehr lecker zu essen.

Mit der Metro sind die verschiedenen Stadtteile und Sehenswürdigkeiten gut erreichbar. Am Anfang muss man sich allerdings erst einmal durch das Streckennetz wurschteln. Hat man das System verstanden, kommt man schnell von einem Ort zum nächsten.

Wir waren bereits auf dem Eiffelturm, am Louvre, am Arc de Triomphe und auf der berühmten Avenue des Champs-Élysées. Auch Montmartre mit der Basilika Sacré-Cœur, die Kathedrale Notre-Dame, die Seine und der Blick vom Trocadéro gehören zu den Orten, die man in Paris gesehen haben sollte.

Alles an einem Tag schaffen zu wollen, ist allerdings viel zu stressig. Besonders mit kleinen Kindern kann Paris schnell anstrengend werden. Wir würden deshalb immer nur eine oder zwei Sehenswürdigkeiten einplanen und anschließend Zeit für einen Park, ein gemütliches Café oder eine kleine Pause lassen. Der Jardin des Tuileries, der Jardin du Luxembourg oder die Grünflächen rund um den Eiffelturm bieten sich dafür wunderbar an.

Sehr schön ist Paris auch in der Weihnachtszeit. Die festliche Beleuchtung und die Weihnachtsmärkte sorgen für eine besondere Stimmung und sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

Unser Fazit: Paris muss man nicht an einem einzigen Tag erobern. Viel schöner ist es, die Sehenswürdigkeiten auf mehrere Tage oder verschiedene Ausflüge zu verteilen. Wer Großstadttrubel, berühmte Bauwerke und lebendige Straßen mag, sollte sich einfach ins Getümmel stürzen!

Mont-Saint-Michel – ein beeindruckendes Ausflugsziel

Der Mont-Saint-Michel ist schon aus der Ferne ein beeindruckender Anblick. Unterhalb befindet sich ein großer, kostenpflichtiger Parkplatz, der sich für Autos, Wohnmobile, Wohnwagen und Motorräder eignet.

Vom Parkplatz führt ein schöner Weg direkt zum Mont-Saint-Michel. Erwachsene benötigen dafür ungefähr 30 Minuten. Mit Kindern sollte man etwas mehr Zeit einplanen. Der Weg führt an Schafweiden vorbei und schließlich über eine Brücke bis zum Eingang.

Dort angekommen, geht es durch eine enge Gasse und über schmale, verwinkelte Wege immer weiter nach oben. Unterwegs gibt es zahlreiche kleine Geschäfte, in denen man stöbern und Souvenirs kaufen kann. Auch verschiedene Möglichkeiten zum Essen findet man auf dem Weg.

Wer die Abtei mit ihren historischen Räumen, dem Kreuzgang und dem schönen Garten besichtigen möchte, benötigt dafür eine Eintrittskarte. Von oben hat man eine wunderbare Aussicht über das Meer und die umliegende Landschaft. Der Aufstieg lohnt sich also – auch wenn er mit Kindern durchaus anstrengend sein kann.

Hunde dürfen grundsätzlich mit auf den Mont-Saint-Michel. Aufgrund der engen Gassen und der vielen Besucher würden wir es mit Hund allerdings nicht unbedingt empfehlen. Besonders in der Hauptsaison kann es dort sehr voll werden.

Vom Parkplatz fahren außerdem Shuttlebusse bis in die Nähe des Mont-Saint-Michel. Bei unserem Besuch konnten wir diese kostenlos nutzen. Wir sind auf dem Hinweg gelaufen und nach der Besichtigung mit dem Bus zurückgefahren – darüber waren wir nach dem langen Laufen und den vielen Stufen auch wirklich froh.

Unser Fazit: Der Mont-Saint-Michel ist ein beeindruckendes und außergewöhnliches Ausflugsziel, für das man ausreichend Zeit und bequeme Schuhe einplanen sollte. Trotz der vielen Besucher lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall.

Le Havre – Meer, Shopping und Ausflüge mit der ganzen Familie

Le Havre gehört zu den Orten, die wir immer wieder gerne besuchen. Besonders schön finden wir es, an der langen Strandpromenade entlangzulaufen. Auch mit unseren Hunden ist das problemlos möglich. Entlang der Promenade gibt es kleine Restaurants und Möglichkeiten, zwischendurch etwas zu essen oder zu trinken.

Der Strand besteht größtenteils aus Kieselsteinen und weniger aus Sand. Deshalb sollte man unbedingt festes und bequemes Schuhwerk mitnehmen. Für die Kinder gibt es trotzdem viel Platz zum Rennen und Entdecken. Auch ein Fahrradweg führt an der Küste entlang, weshalb wir gerne unsere Fahrräder mitnehmen.

An Regentagen fahren wir gerne zu den Docks Vauban. Das große Einkaufszentrum bietet zahlreiche Geschäfte, Restaurants und Freizeitangebote. Für Kinder gibt es außerdem einen Indoorspielbereich. So lässt sich dort auch bei schlechtem Wetter ein schöner Familientag verbringen.

Sehr schön ist ebenfalls ein Spaziergang in Richtung der Klippen. Dort kann man entlang der Küste laufen und unterwegs kleine Figuren entdecken, die aus alten Metallteilen und Schrott gefertigt wurden. Gerade für Kinder gibt es dabei immer wieder etwas zu entdecken.

Auch in der Weihnachtszeit lohnt sich ein Besuch in Le Havre. Der Weihnachtsmarkt mit seinen kleinen Ständen und dem großen Riesenrad sorgt für eine gemütliche Atmosphäre und bietet eine schöne Abwechslung in der kalten Jahreszeit.

Unser Fazit: Le Havre ist für uns ein vielseitiges Ziel, das zu jeder Jahreszeit etwas zu bieten hat – Spaziergänge am Meer, Fahrradtouren, Shopping, Beschäftigung für die Kinder und gemütliche Pausen in kleinen Restaurants. Hier können wir uns immer wieder einen schönen Tag machen.

Ausflugstipp in der Nähe: Octeville-sur-Mer

Ein weiterer schöner Ausflug führt uns zum Aussichtspunkt am Chemin de Saint-Andrieux in Octeville-sur-Mer. Von dort geht es einen Weg hinunter in Richtung Küste. Wenn man unten nach rechts läuft, kann man wunderbar an den Klippen entlangspazieren. Unterwegs stehen kleine, liebevoll gestaltete Figuren aus Metall und alten Schrottteilen, die besonders für Kinder interessant anzuschauen sind.

Am Fuß der Klippen befindet sich außerdem die Meeresfarm Aquacaux mit mehreren Aquarien und verschiedenen Meerestieren aus der Region. Wir selbst haben sie bisher noch nicht besucht, möchten sie aber bei einem unserer nächsten Ausflüge gerne anschauen.

Nausicaá in Boulogne-sur-Mer – ein Ausflug in die Welt der Meere

beeindruckend ist das riesige Hauptbecken, vor dem man einfach eine ganze Weile stehen und dem Treiben unter Wasser zuschauen kann.

Auch für Kinder gibt es viel zu entdecken. Die InfoMitten in der Region Hauts-de-France, direkt an der Küste von Boulogne-sur-Mer, befindet sich Nausicaá – das größte Aquarium Europas. Für uns war der Besuch ein toller und abwechslungsreicher Tagesausflug, der sich besonders für Regentage eignet.

Die verschiedenen Aquarien und Ausstellungen ermöglichen spannende Einblicke in die faszinierende Welt der Meere. Fische, Haie, Rochen und viele weitere Meeresbewohner lassen sich teilweise aus nächster Nähe beobachten. Besondersrmationen sind anschaulich aufbereitet und vermitteln auf interessante Weise Wissen über die Ozeane, ihre Bewohner und den Schutz der Meereswelt. Dadurch ist der Besuch nicht nur unterhaltsam, sondern gleichzeitig sehr lehrreich.

Nausicaá beteiligt sich außerdem an Zucht- und Artenschutzprogrammen. Zahlreiche Arten werden dort selbst gezüchtet, um unter anderem die Entnahme von Tieren aus ihrem natürlichen Lebensraum zu reduzieren.

Für eine Pause zwischendurch gibt es im Nausicaá verschiedene Möglichkeiten, etwas zu essen oder zu trinken. Praktisch sind außerdem die vorhandenen Schließfächer, in denen Taschen und Kleidung während des Besuchs untergebracht werden können.

Da sich das Aquarium unmittelbar an der Küste befindet, lässt sich der Besuch wunderbar mit einer kleinen Auszeit am Strand verbinden. Nach den vielen Eindrücken im Aquarium kann man dort noch frische Meeresluft genießen, am Wasser entlanglaufen oder den Tag ganz entspannt ausklingen lassen.

Unser Fazit: Nausicaá ist ein interessantes Ausflugsziel für die ganze Familie. Gerade wenn das Wetter an der Küste einmal nicht mitspielt, kann man hier mehrere Stunden verbringen, viel entdecken und ganz nebenbei noch etwas über das Leben in unseren Meeren lernen.